Im Arbeitsalltag steht der Austausch mit Kolleg:innen aus dem eigenen und auch aus anderen Projekten, aber auch die Abstimmung mit externen Projektbeteiligten im Vordergrund. Hierzu zählen Planungsbesprechungen, regelmäßige Besprechungen (sog. Jour Fixe) mit den Bauherren bzw. der Bauherrin sowie Besprechung auf operativer und auf Leitungsebene. Als Projektmanager:in gilt es vor allem diese Besprechungen vorzubereiten, zu leiten und offene Punkte nachzubereiten. Mithilfe der regelmäßigen Besprechungen können der aktuelle Projektstaus überwacht, Probleme ermittelt und notwenige Schritte daraus abgeleitet werden. Projektmanager:innen behalten den Überblick über das Gesamtprojekt, halten Unterlagen nach, erstellen Berichte, prüfen Nachträge (Nachforderungen von Unternehmen aufgrund von Mehrleistungen) und Rechnungen und aktualisieren Terminpläne. Projektmanager:innen lösen Probleme und sind verantwortlich für das Voranschreiten des Projektes.
Projektmanager für Infrastrukturprojekte
Projektmanager:innen für Infrastrukturprojekte koordinieren Großbauprojekte wie beispielsweise Eisenbahntrassen, Straßen und Flughäfen oder die Errichtung von Windparks und die Entwicklung von Sportstätten.
Teil des Projektmanagements ist es häufig, Aufgabenpakete auszuschreiben und nach einem Auswahlverfahren an Architekturbüros, Ingenieurbüros und Naturschützer zu vergeben. Die dabei aufzusetzenden Verträge sind zu managen und die Kosten von Angeboten und Rechnungen zu prüfen. Auch die Terminplanung und Optimierung der Prozesse liegt im Verantwortungsbereich. Der bzw. die Projektmanager:in ist daher Schnittstelle vieler an Bauvorhaben beteiligter Akteure und übernimmt somit eine Schlüsselfunktion für die erfolgreiche Realisierung von Projekten.
Andreas Schröder (Projektmanager bei Drees&Sommer)
Eine gute Kommunikationsfähigkeit sowie eine strukturierte Arbeitsweise sind zwei der wichtigsten Kompetenzen im Berufsalltag eines Projektmanagers