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Raumentwicklung im nationalen und internationalen Kontext

Stadtpolitik und Raumentwicklung postsozialistischer Städte: Budapest, Tirana, Warschau

Bitte beachten: 1. Treffen: Mittwoch, 20.4.2011

Städte in den Staaten des ehemaligen “Ostblocks” hatten andere Entwicklungsbedingungen als in Westeuropa. Die Stadtpolitik in sozialistischen Staaten war geprägt durch die starke Zentralisierung und einen geringen Handlungsspielraum der lokalen Ebene. Nach der politischen Wende erfolgte eine teilweise rasche Liberalisierung der Wirtschaft und Privatisierung staatlichen Eigentums, mit großen Auswirkungen auf Stadtpolitik und gebaute Stadträume. Die Folgen dieser Transformation für die Städte, sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede innerhalb der osteuropäischen Länder werden im Seminar anhand von Budapest, Tirana und Warschau untersucht. Dabei werden zunächst generell die Prozesse, die Stadt “machen”, wie politische Strukturen, das Zusammenspiel zwischen privaten und öffentlichen Akteuren und historische Besonderheiten der Planung und des Städtebaus, gezeigt. In drei Blockveranstaltungen werden die gewonnenen Erkenntnisse anhand der Fallbeispiele anwendet.

Das Seminar vermittelt Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens Verständnis der politischen und wirtschaftlichen Prozesse, deren konkrete Folgen für Architektur und Städtebau die Praxis der Disziplinen mitbestimmen.